Liebe Leser,

in der Bildzeitung konnte man am 07.10.2016 folgenden Artikel lesen:

sollsichvomackermachen
Quelle: Bild http://www.bild.de/regional/stuttgart/archaeologie/schatzsucher-hans-soll-sich-vom-acker-machen-48172726.bild.html

Hier der Link zum Online-Artikel: http://www.bild.de/regional/stuttgart/archaeologie/schatzsucher-hans-soll-sich-vom-acker-machen-48172726.bild.html

Am 03.10.2016 hatte sich der Chefreporter ROBIN MÜHLEBACH bei der Deutschen Sondengänger Union gemeldet und um Rückruf gebeten. Am Telefon ersuchte der Chefreporter der Bild um Kontakt zu Hans S. (Dem Kläger vor dem Verwaltungsgericht).

Wir berichteten über den Prozess:

http://dsu-online.de/20-08-2016-pressemitteilung-dsu-erzielt-hervorragenden-erfolg-vor-gericht

Anschließend veröffentlichten wir ein Interview mit Hans S.:

Ehrenmitglied

Die Deutsche Sondengänger Union stellte den Kontakt her und der Sondengänger Hans S. schickte folgenden Text für den Artikel an den Chefreporter :

Der Hobby-Sondengänger H. S. aus Stuttgart ist erleichtert, dass er die vom Landesdenkmalamt mittels Flyer geführte Kampagne, in der Sondengänger als Raubgräber bezeichnet, diffamiert und kriminalisiert werden, nicht mehr zu fürchten braucht. Denn zehn Jahre lag er in Clinch mit dem Landesdenkmalamt in Esslingen  und fast zwei Jahre hat sein Prozess gegen das Land Baden-Württemberg gedauert, bis das Verwaltungsgericht Stuttgart feststellte, dass das Führen und der Gebrauch eines Metalldetektors zur Suche nach Nicht-Kulturdenkmalen, also z. B. nach DM- und Euromünzen nicht verboten ist. In diesem Zusammenhang ist, es erwähnenswert dass, das Landesdenkmalamt ihm stets vorsätzlich und wider besseren Wissens erklärt hatte, dass seine Suche eine genehmigungspflichtige Nachforschung sei und diese nicht erteilt werde.

Dabei ist die  vom Landesdenkmalamt unterstellte „Gefahr“ Kulturgüter zu entdecken, ist äußerst gering. So ist er dagegen ist immer wieder erstaunt, was auf Feldern und Wiesen so alles entsorgt wurde, sind doch seine Funde zu über 99 %  Schrott, wie Kronkorken, Nägel, Flaschenverschlüsse, Alufolie, Blechdosen usw.. Deshalb freut er sich, wenn ab und zu mal eine Münze, und sei es nur einen Pfennig oder Cent findet. Ist Silber dabei, lässt das natürlich das Herz höher schlagen oder auch mal ein Ring. Damit er keine Probleme mit dem dem Eigentümer und Fundrecht bekommt, fragt er die Bauern und Grundstückbesitzer um Erlaubnis, auf ihren Flächen suchen zu dürfen. Im Gegenzug entfernt er diesen Schrott, wobei es sich auch um größere Metallteile handeln kann, welche landwirtschaftliche Geräte beschädigen können. Mehrmals hat er auch schon geholfen, neuere Grenzsteine zu lokalisieren, welche umgepflügt wurden oder wenn der Nachbar sein Feld einfach einige Meter vergrößert hatte.. Bisher hat er noch keine Ablehnung erfahren, bis auf einmal, als er auf einen traf, welcher sich entrüstete, dass er am heiligen Sonntag diesem Hobby nachgeht.

Jeder hat jetzt selbst die Möglichkeit nachzulesen was der Chefreporter der „unabhängigen“ und „überparteilichen“ Bild Zeitung daraus machte. Hier nochmals der Link zum Online-Artikel: http://www.bild.de/regional/stuttgart/archaeologie/schatzsucher-hans-soll-sich-vom-acker-machen-48172726.bild.html

Zum Glück glauben nicht wirklich viele Leser dem verfälschten Bild-Artikel, wie man in reichlich Facebook-Kommentaren lesen kann. Da braucht sich auch niemand ernstlich zu wundern, wenn die Medien, als „Lügenpresse“ bezeichnet wird und sich die Mehrheit der Bevölkerung im Internet informiert.

Wie passend ist da der Spruch:

„Wenn Du ausländische Medien heranziehen musst, um zu erfahren, was bei Dir im Land los ist, dann wohnst Du entweder in Nordkorea oder in Deutschland.“

Hier ein paar der Facebook-Kommentare zu dem Bild Artikel:

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Quelle: Facebook / Internet